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Ansichten eines Bauergamers

Tag: Einsteiger

Queste 69: Einsteigerboxen

Für diese eine RPG-Blog-O-Quest von Greifenklaue muss ich den Blog einfach wieder aufmachen*. Kein anderes Thema im Rollenspiel-Bereich treibt mich so sehr um, wie die Einsteigerboxen. Für alle, die meine Kurzrezension der DSA5-Einsteigerbox nicht gelesen haben (also die gesamte Weltbevölkerung minus 16 Personen), hier noch einmal der Hintergrund: Mein ältestes Kind kommt in das Alter, in dem man vernünftig mit dem Hobby anfangen kann. Die Betonung liegt dabei auf vernünftig, denn ich kann mit Kinder-Rollenspielen nichts anfangen. Seanchui hat es absolut treffend auf den Punkt gebracht (und wird darum gerne noch einmal zitiert): Ich will kein Spiel mit Bi-Ba-Butzmännern spielen, die der Vogelmama dabei helfen, die Vogelmamaeier vor den Vogelmamaeierdieben zu beschützen. Ich war 1993 mit zwölf Jahren reif genug für Das Schwarze Auge, und ich denke, meine Tochter ist dies jetzt auch. Und ich weiß, dass es katastrophal schiefgehen wird, wenn ich versuche, ihr dieses Hobby beizubringen. Besser wird es laufen, wenn sie sich es selber beibringt… Daher möchte ich ihr gerne eine Einsteigerbox zum nächsten Geburtstag schenken – Frage ist nur, welche.

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Kurz quergelesen: Das Erbe des Drachenritters

Unter den vielen, vielen Produkten, die von den Rollenspielverlagen während der Coronakrise kostenlos oder als pay-what-you-want angeboten wurden, war auch die aktuelle Einsteigerbox des Schwarzen Auges: Das Erbe des Drachenritters. Aus verschiedenen Gründen war diese für mich sehr interessant. Aber bevor ich das erläutere, erst einmal ein herzliches Dankeschön an Ulisses für dieses Angebot!

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Midgard: Sektion eines Schnellstarters

Das älteste deutsche Rollenspiel war für mich immer ein blinder Fleck. In meiner Rollenspielfrühzeit in den Neunzigern wusste ich zwar, dass es Midgard gab, und im Rollenspielladen hatte ich sicher auch mal ein Buch in der Hand. Da aber niemand aus meinem Umfeld Midgard gespielt hat, habe ich auch kein Interesse für das Spiel entwickelt. In der jüngeren Vergangenheit bin ich 2014 wieder auf Midgard gestoßen, als Arkanil ein neues System gesucht hat. Midgard erfüllt eigentlich alle Ansprüche, die ich an ein System habe, mit dem ich mich länger beschäftigen will:

  • Traditionelles Pen&Paper mit Charakterblättern, Würfeln und Spieler/Spielleiter-Asymmetrie
  • Klassische EDO-Fantasy
  • Viel verfügbares Material in deutscher Sprache

Trotzdem habe ich auch damals, nach ein paar oberflächlichen Googlerecherchen, Midgard nicht weiter verfolgt. In den letzten zwei Folgen des Eskapodcasts ging es ganz aktuell um Midgard, in Folge 100 wurde sogar Jürgen Franke, der Erfinder des Spiels, ausführlich interviewt. Das gab mir dann doch genug Anreiz, mir Midgard etwas genauer anzusehen. (Edit: während ich das hier tippe ist die dritte Folge zu Midgard erschienen.)

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Blau ist eine warme Farbe. Ein Kurztrip nach Arwingen.

Die erste Regionalspielhilfe für Splittermond ist erschienen, es geht in die Einsteigerregion von Lorakis. Die „Arwinger Mark“ ist ein beschaulicher Landstrich im selenischen Kaiserreich, also auf dem dragorei‘schen Subkontinent. Da die Mark ursprünglich schon im Grundregelwerk vorgestellt werden sollte, kann man die Spielhilfe genau wie das Regelwerk umsonst herunterladen. Grund genug, einen Blick in Form einer Kurzrezension auf das Werk zu werfen.

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