ackerknecht

Ansichten eines Bauergamers

Kategorie: DSA

Tätigkeitsnachweis 2017

Auch wenn ich im letzten Jahr hier nicht gebloggt habe war ich trotzdem nicht untätig. So habe ich u. a. als „Dauergastrezensent“ die 2017er Heldenwerke auf Nandurion besprochen. Ich werfe mal einen Blick auf das geschriebene und sehe mir dabei an, ob mein Urteil noch Bestand hat.

 

Dezember 2017: Gekreuzte Klingen

Tjoa, ist halt ein Experiment, ne? Meine Bewertung steht hier nach wie vor. Für ein Heldenwerk ist der Vorbereitungsaufwand zu groß. Das wird noch einmal dadurch verschlimmert, das viel Platz in dem Abenteuerheft für eine große DSA-Unsitte vergeudet wurde: Weitschweifige Hintergründe, die erstens keine Relevanz fürs Spiel haben und zweitens den Helden sowieso nicht bekannt werden dürften. Trotz dieser Mankos ist es aber ein passables Abenteuer.

 

November 2017: Der dunkle Mhanadi

Dieser High-Level-Dungeoncrawl ist und bleibt ein sehr gutes Abenteuer. Ich habe mich im Nachgang sehr darüber gefreut, dass sich der Autor in die Diskussion um die zu kleinen Übersichtskarten eingeschaltet hat und Ulisses im Nachgang die High-Res-Bilddateien zum Download freigegeben hat.

 

August 2017: Des Wandelbaren Schicksal

Dieser Dungeoncrawl hat leider ein paar Schwächen: Ein konfuser Aufbau gepaart mit Platzproblemen. Was bleibt ist ein eigentlich solides Abenteuer, das aber noch einiges an Arbeit braucht, um wirklich rund zu werden. Was schade ist. Denn wenn ich das Ganze richtig verstanden habe, stammt dieses Szenario aus dem DSA-Autorenwettbewerb von 2011. Jetzt kriegt das Abenteuer schon die Chance, sich als Veröffentlichung auf einer größeren Bühne zu präsentieren, und dann leidet es an mangelndem Platz. Wirklich schade.

 

Juli 2017: Die Paligan-Akten

Ich wollte ja eigentlich schreiben, dass dies das Highlight des Heldenwerk-Jahres 2017 ist, aber mit dem dunklen Mhanadi hat es starke Konkurrenz. Dieses Detektiv/Spion-Szenario im engeren mittelreichischen Metaplot macht einen schweren Fehler mit seinem McGuffin, ist ansonsten aber rundum gelungen.

 

April 2017: Blutiger Wein

Ah, hier lag ich mit meiner Bewertung daneben. Sechs von neun Punkten habe ich verteilt, vier oder fünf wären näher an der Wahrheit. Die Bewertung ist mir aber auch nicht so wichtig, da meine kritische Grundaussage weiterhin steht: Der blutige Wein stinkt leider mächtig gegen die almadanische Tragödie ab, ein sehr viel besseres Abenteuer mit einem sehr ähnlichen Thema.

 

Februar 2017: Rache ist Stockfisch

Ach, es ist immer noch tragisch… Ich stehe weiterhin zu dem Verriss, den ich damals geschrieben habe. In den Kommentaren kamen dann noch weitere Probleme zur Sprache, die ich selber zwar nicht beschrieben habe, die ich aber vollumfänglich unterschreibe: Die Fehlinterpretation von „Thurgold“, der un-thorwalsche Standesdünkel sowie das ebenfalls für Thorwal untypische Drama um Sex und Ehe. Der Stockfisch und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr.

 

2017 war denke ich ein gutes Jahr fürs Heldenwerk. Unter den sechs Veröffentlichungen waren zwei wirklich echt gute Abenteuer, ein Totalausfall und drei teils bessere, teils schlechtere Füller. Da habe ich schon schlechtere Anthologiebände in der Hand gehalten. Zu einem deutlich schlechteren Preis-Leistungs-Verhältnis. Insofern bin ich gespannt, was 2018 noch bringt. Das erste Drittel (Grimme Herzen und die Rückkehr in den Wald ohne Wiederkehr) sind ja schon mal ein vielversprechender Start.

Das war es jetzt endgültig mit 2017 für mich, nächstes Mal geht es um neuere Sachen. Oder so.

 

Bis dahin die besten Grüße

A.

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Von Kerkern und UFOs

Dies ist wieder einer der Monate, in denen ich den RPG-o-Quest nicht direkt beantworte. Dafür fühle ich mich von den aktuellen Fragen dazu inspiriert, ein Thema runterzuschreiben, das schon etwas länger rum liegt. (Aber ganz zum Schluss beantworte ich noch die Bonusfrage!)

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Zu alt für ein Geodreieck

Diesen Text wollte ich ursprünglich an den RSP-Karneval zum Thema „Alte Säcke“ anflanschen, aber davon ist leider nichts geworden. Da Würfelheld und Greifenklaue sich in ihrer aktuellen RPG-o-Quest aber mit Spielmaterial befassen, nutze ich diese Gelegenheit, das Thema noch mal aufzugreifen. Ich habe mich etwas tiefer in DSA5 eingelesen und wundere mich, dass das Regelsystem an einem eigentümlichen Sonderweg festhält: Es geht um Entfernungen im Kampf.

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NumeneDSA

Tja, da war also dieses große Paket, auf das ich so lange gewartet habe… und es gefällt mir wirklich gut. Nur leider musste ich nach dem Durchlesen zwei Dinge feststellen: Erstens entspricht die neunte Welt nicht meinem Spielstil, und zweitens werde ich meine Spieler nicht angemessen dafür begeistern können. Aber da ich im Moment alles mit DSA kombiniere, warum nicht auch Numenera?

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DSA-DCC-TWE

Mittlerweile musste ich einsehen, dass ich mit meinen DSA1-Klassiker-Abenteuerabenden in der örtlichen Mittelalterkneipe niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann. Daher musste ich mir was Neues überlegen. Einen Abend, der an rollenspielerischer Nerdigkeit nicht zu schlagen ist. Ich präsentiere also hiermit: Den DSA-DCC-TWE!

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6 Editionen zum 6.6.

In den zurzeit umherfliegenden Blogstöckchen habe ich bei der Greifenklaue eine Frage gefunden, die mich so fasziniert, dass ich sie tiefergehend behandeln will:

Wenn ihr von all euren Rollenspielen nur eine Edition behalten könntet – und zwar für alle die mit der gleichen Editionsnummer (also zum Beispiel Shadowrun 5 und D&D 5 und DSA 5, aber nicht Shadowrun 2, D&D 3 und DSA 4), welche wäre es?

Das will ich mir doch mal genauer ansehen. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich in Asboran Hausverbot kriege: Die Antwort ist drei.

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Vier Dinge zum 4.4. des Jahres 2000+4×4

OK, vielleicht habe ich den Zahlenwortwitz zum Schluss etwas übertrieben. Aber die Vier ist nunmal die zweifache Zwei. Und als diese ist die Vier eine Zahl von besonderer Harmonie. Oder um es mit einem Mitgefangenen des jungen Walter Kempowski in Ein Kapitel für sich zu sagen: „Bei der Vier geht aller Schaden glatt hindurch, von oben nach unten oder von rechts nach links“. Anlass genug, um nach 4+4 Monaten mit dem neuen Aventurischen Boten die vier mitgelieferten Heldenwerk-Abenteuer kurz kritisch zu betrachten. Auf geht’s!
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Pokerchips, Post-Its und jede Mengel Vögel

Fahr doch mit dem Fahrrad/

In ein anderes Stadtgebiet/

Sag ‚Hallo‘ zu einem Mädchen/

das dich erstmal übersieht.

Lad sie auf ein Eis ein/

Stracciatella oder Nuss/

Vielleicht bedrückt sie was/

Über das sie reden muss.

 

Wahrscheinlich hat sie gar keine Zeit/

Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.

(Ich habe DSA mit Turbo-FATE gespielt.) Den Rest des Beitrags lesen »

50 Shades of Grey

Und weiter geht es mit dem Karnevalsumzug im Februar. Das Thema ist „Gesinnungen„. Von den bisher erschienenen Beiträgen fand ich den von Infernal Teddy so interessant, dass ich gerne darauf aufbauen möchte. Es wird etwas nostalgisch, etwas rantig und am Ende steht ein cooler Vorschlag. Auf geht’s!
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Sonderkündigung – Ja oder nein?

Diesen Dienstag ist der erste „neue“ Aventurische Bote in meinem Briefkasten gelandet. Von dieser Ausgabe wollte ich abhängig machen, ob ich das Abo behalte oder ob ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch mache. Um es kurz zu machen: Ich werde das Abo behalten.

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