RPG Blog-o-Quest 59: Kompromisse

von ackerknecht

Hallo miteinander,


nach den Themen „Kinder“ , „Nerds“ und „Blinde Flecken“ darf ich zum vierten Mal eine Blog-o-Quest ausrichten. Ich bin sehr glücklich, dass ich an Seanchuis „Pulp“-Quest anschließen darf. Diese hatte einen hohen spielerischen Mehrwert. Mit meinem Thema „Kompromisse“ begebe mich wieder auf eine Metaebene, um etwas über Euch als Spielerinnen und Spieler zu erfahren. Ich entschuldige mich für die viertägige Verspätung und steige gleich bei den Fragen ein – Nach einer kurzen Erklärung der Quest-Regeln: Ihr nehmt die folgenden Fragen, beantwortet sie in Eurem Blog/Podcast/Vlog und verlinkt die Antworten hier in den Kommentaren oder im Sammelthread des RSP-Blogs-Forums. Auf geht’s!

Vorab-Frage zur Positionsbestimmung. Bitte verteilt Euren Vorlieben gemäß 10 Punkte auf die drei Spielertypen der „klassischen“ Rollenspieltheorie:

  • Gamist*in (Rollenspiel ist für mich ein Spiel, das ich auf Sieg spiele):
  • Simulationist*in (Ich lege Wert auf eine konsistente, bestenfalls realistische Welt):
  • Erzähler*in (Das wichtigste ist eine gute Geschichte):

Erste Frage: Wie kompromissbereit seid Ihr als Spielerinnen und Spieler mit Eurer Gruppe? Wie weit nehmt Ihr Euch mit Euren Vorlieben zurück, damit eine Spielgruppe zustande kommt? Wann sagt Ihr „Sorry, das wird so leider nix“?


Zweite Frage: Wie sieht es mit Kompromissen gegenüber der Spielleitung aus? Nehmt Ihr auch mal einen Abend Erzählspiel in Kauf, wenn Ihr eigentlich einen Dungeon ausräuchern wolltet? Wie allergisch reagiert Ihr z. B. auf „Fremdsteuerung“ eurer Figur durch die SL?


Dritte Frage: Lasst uns einmal in-time gehen. Lassen sich Eure Figuren auf Kompromisse ein? Spielt Ihr eher flexible Charaktere, oder lieber moralkodexgebundene Hardliner? (Ich meine hier innerweltliche Kompromisse, keine out-time „damit-es-halt-weitergeht“-Kompromisse.)


Vierte Frage: Musstet Ihr schon rein „weltliche“, also organisatorische bedingte Kompromisse am Spieltisch eingehen? Stellt Euch vor, der Rollenspielabend muss kurzfristig ausfallen. Seid Ihr auch bei einer Runde Carcasonne oder Netflix&Chill dabei, oder freut Ihr Euch über die Gelegenheit für einen WoW-Classic-Raid oder die Steuererklärung?


Fünfte Frage: Erzählt mal einen Schwank aus Eurer Jugend! Wann hättet Ihr einen Kompromiss eingehen sollen? Wann habt Ihr es bereut, einen Kompromiss eingegangen zu sein?

Bonusfrage! Meine Discord-Runde geht nach einem intensiven ersten Halbjahr 2020 jetzt in die Sommerpause. Rollenspiel ist für mich immer eher ein „Winterhobby“ gewesen. Auch wenn ich selber gerne draußen spiele, die zeitlichen Bedingungen (und auch die Stimmung) passen im Winter immer besser. Wie haltet Ihr den rollenspielerischen Sommer?

Bonusfrage 2! Nach der Sommerpause wollen wir mal Cthulhu in Angriff nehmen. Neben dem klassischen, auf dem „Basic Role Play“-System basierenden Cthulhu in unterschiedlichen Versionen gibt es mittlerweile viele andere Mythos-Rollenspiele: Fhtagn, Fate of Cthulhu, zwei Spiele mit Katzen, Achtung Cthulhu!, sogar ein DSA-Mythos-Spiel… Habt Ihr eine Empfehlung für einen Einsteiger?

Soweit von mir zur 59. RPG-Blog-O-Quest,
ich freue mich auf Eure Antworten,
Gruß
A.