Blog-o-Quest 53: Meine Antworten

von ackerknecht

Moin zusammen! Den Extra-Tag in diesem Februar nutze ich, um die aktuelle Monatsqueste mit meinen eigenen Antworten zu beenden. Und, Mann, was sind die Fragen schwierig … Sorry Blogosphäre, dass ich euch das zugemutet habe. Aber auf gehts!

1) Obwohl ich mich selbst als durchaus TableTop-affin bezeichne, habe ich noch nie ernsthaft Wargames gezockt, und ich plane auch nicht, das zu ändern, denn jedes Mal, wenn ich etwas vergleichbares gestartet habe, endete das mit einem teuren Wettrüsten.

Ich kaufe mir immer wieder Startersets von interessanten Spielen, oder spezielle Themenspiele. Aber sobald Leute aus meinem Umfeld sagen, dass sie da jetzt so richtig einsteigen wollen, bin ich raus. Ich behandele Tabletops lieber wie in sich geschlossene Brettspiele.

2) Shadowrun ist mein Lieblings-Rollenspiel. Die Matrix ist ein Kernelement davon, das ich bisher geflissentlich ignoriert habe, denn wir konnten Decking nie gut in unsere Spielgruppen integrieren.

Das hängt stark mit der Edition 2.0 zusammen, mit der ich angefangen habe. Der Decker war immer etwas außen vor in den Gruppen und hat mit der SL eher sein eigenes Spiel gespielt. Daher haben wir irgendwann konsequent alle Matrix-Aspekte aus den Abenteuern entfernt und uns auf das Spiel in der Chrom-/Fleisch-/Manasphäre beschränkt.

3) Genug der Selbstkritik. Zeit um mal mit dem Finger auf andere Leute zu zeigen. Ich werde nie verstehen, wie jemand ernsthaft dieses Hobby betreiben will, wenn man noch nie eine Nacht lang durchgemacht hat, um morgens um 7:30 Uhr im Energydrink-und-Nacho-Wahn ins Finale zu gehen.

Liebe Generation der Nachwuchsrollenspieler, dieser ganze Schmonz mit Roll20 und Actual Plays auf YouTube ist nur das Methadon von uns alten Leuten. Wir versuchen, den Rausch unserer Jugend neu zu erleben, ohne es jemals schaffen zu können. Nutzt Eure Gelegenheit dazu, bevor Arbeit, Familie und Eigenheim sie Euch für immer nehmen.

4) Der Eskapodcast hat sich unlängst mit Kartendecks und anderen Gadgets befasst. Ich könnte mir nicht vorstellen, je wieder ohne Threema zu spielen.

Ja, ich gebe es zu, ich habe kein Problem mit Smartphones am Tisch. Ohne Werbung machen zu wollen, Threema ist dabei unser Messenger der Wahl geworden, hauptsächlich wegen der Web-App. In Real Life Runden schicke ich damit „geheime“ Hand-Outs vom Notebook aufs Handy zu schicken; und in online Runden schicken wir mit dem Handy Fotos von schnellen Skizzen oder Tabellen aus dem Regelwerk auf unsere Desktops. Ich verstehe, dass das nicht jedermanns Sache ist, und könnte mir durchaus vorstellen, wieder ohne zu spielen.

5) 2020 ist ja noch jung. Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal überhaupt…

X … ein spielleiterloses Spiel spielen.

Vorgestern habe ich geschrieben, dass ich es nicht mag, wenn Spieler gegen Spieler spielen. In meinem Spielerkreis sind aber 2-3 Spezis, da da schon etwas Bock zu hätten. Vielleicht spiele ich mit denen mal eine Runde Fiasko.

Bonusfrage: Jetzt das ganze noch mal zum Thema Medien. Mein Lieblingsgenre in Film/Fernsehen/Literatur ist die postapokalyptische Dystopie. Ein absoluter Meilenstein in diesem Genre soll ja The Walking Dead sein, aber ich glaube nicht, dass ich da etwas verpasst habe, denn ich habe es mehrfach erfolglos versucht.

Durch Staffel 1&2 habe ich mich schwer gekämpft, die Staffeln 3&4 habe ich beide angefangen und abgebrochen. Es kickt mich nicht, ich finde es einfach langweilig. Die Comics habe ich dafür ganz gern gelesen.

Das war es dann für diesen Monat. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! (Hoffentlich habe ich niemanden vergessen.) Bis zum nächsten Mal die besten Grüße

A.