Malerknecht Teil 3: Ordnung

von ackerknecht

Die Mini-Serie zu meinen ersten Versuchen, Warhammer-Figuren zu bemalen, neigt sich dem Ende zu. Übrig sind noch fünf Stormcast Eternals, und eine kurze Proberunde steht auch noch an.

Die drei Stormcast Liberators und die zwei Redeemer waren recht leicht zu machen. Schwierig war nur die goldene Grundfarbe, die halt leider überhaupt nicht deckt. Mit den Farben von Citadel soll das wohl besser sein, mit den billigen Army-Painter-Farben ist es wohl eher schwer. Glücklicherweise hat die helle Grundierung hier gut geholfen. Nach der goldenen Farbe konnte ich mich gut an den Details austoben. Die Bases habe ich schließlich mit einer schmelzenden Schneelandschaft dekoriert, um den Schnee und das statische Gras aus meinem Basing-Starterkit auszuprobieren. Die Ergebnisse sehen so aus:

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Mein Ersteindruck beim Spielen: Puh, schwer zu beschreiben. Ich hatte vorher noch nie was aus dem Warhammer Universum gespielt, dieses Age of Sigmar-Beginnerset (und das Äquivalent zu Warhammer 40K, dessen Bemalung ich auch noch mal beschreiben werde) waren da meine ersten Versuche.

Ich habe aber einige moderne Skirmisher gespielt – wie im Eingangspost geschrieben: MechWarrior: Dark Age und die ganzen anderen frühen „Clix“-Spiele von WizKids, das WoW-Miniature Game oder X-Wing. Ich habe auch, um Erkenntnisse aus anderen Hobbys einzubringen, viele Sammelkartenspiele gespielt: Sehr viel Magic: The Gathering aber auch moderne Spiele wie Hearthstone. Und selbstverständlich spiele ich Rollenspiele: DSA seit der dritten Edition, Shadowrun seit der zweiten Auflage, aber auch viele moderne Spiele und hin und wieder auch Retro-Spiele.

Warhammer und Warhammer 40K leiden, glaube ich, an dem gleichen Problem wie Magic und DSA: Die ursprünglichen Regelmechanismen sind alles andere als zeitgemäß. Sie können aber auch nicht abgeschafft werden, ohne die Stammspielerschaft zu entfremden. Und genau so wie ein Rollenspieler, der mit modernen Systemen sozialisiert wurde, sich den Kopf bei der 3W20-Probe oder der aktiven Parade kratzt (oder moderne Kartenspieler vom Ressourcenmanagement in Magic irritiert sind), so wundere ich mich über die eigenartigen Regeln zum Vorstürmen und zur den einzelnen Kampfphasen. Age of Sigmar wird leider nicht mein favorisierter Skirmisher, sorry. Warum ich aber trotzdem ein Starterset zu Age of Sigmar 2.0 und noch ein zusätzliches Mini-Paket gekauft habe, das weiß ich auch nicht…

 

 

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