Fünf Inspirationen „Wasser“

von ackerknecht

Der September-Karneval der Rollenspielblogs ist schon vorbei. Ich habe über diesen Blogeintrag aber zu lange nachgedacht, um ihn nicht zu veröffentlichen. Eigentlich wollte ich was hartwurstig-simulationistisches über „Trinkwasserversorgung“ schreiben, da ich mich mit dem Thema ganz gut auskenne. Dann bin ich aber doch noch umgeschwenkt auf ein paar schöne Filme, CDs und PC-Spiele mit Wasserbezug, die anderen Spielleitern als Inspirationsquellen dienen können.

Unter Wasser, Teil 1: Schleichfahrt.

Ein 3D-Unterwassershooter aus den 90er Jahren. Das Setting in aller Kürze: Die Erdoberfläche ist nach einem Atomkrieg komplett verstrahlt. Die letzten Überlebenden der Menschen leben in Stationen am Meeresgrund. Der Handel und die Konflikte zwischen den Stationen sowie Suche nach Energie, Lebensmitteln und Mineralen schafft einen Arbeitsmarkt für Söldner und Glücksritter. Dieser MS-DOS-Klassiker ist für mich die zweit-beste Aufarbeitung des Atlantis-Mythos. Man kann gut darauf basierende Abenteuer für Nahzukunfts- oder Endzeit-Szenarien basteln.

Unter Wasser, Teil 2: Indiana Jones and the Fate of Atlantis.

Und hier mein Favorit in Sachen „Atlantis“. Eine spontan durchgeführte Umfrage unter 3 repräsentativ ausgewählten Nerds ergab: Dies ist immer noch „Indiana Jones 4“. Das Spiel lässt sich relativ schnell spontan zu einer Kampagne in einem Pulp-Setting in Savage Worlds umbauen. (Vielleicht sogar Cthulhu?)

Unter Wasser, Teil 3: „Pelagial“ von Ocean

Metal ist leider nicht mein Ding. Früher dachte ich immer, ich müsste auf Metal stehen, weil ich ja ein Fantasy-Nerd bin, aber es hat nie mit uns geklappt. Für Ocean mache ich eine Ausnahme (ist ja auch „Post-Metal“). Ein sehr schönes Konzeptalbum für „unterseeischen Horror“, gerade wenn der Abstieg in die Tiefe ein zentrales Element der Geschichte ist. (Bahamuths Ruf?)

Wasserversorgung, Teil 1: Chinatown.

Jetzt also doch was zum Trinkwasser. Hier denkt man natürlich erst an ein Pulp- oder Noir-Szenario. Mich reizt es aber auch, ein Abenteuer für eine der *hust* weniger simulationistischen Fantasy-Großstädte, deren Versorgung doch eher instabil sein dürfte, zu stricken. (Gareth, Ioria, ich guck in eure Richtung!)

Wasserversorgung, Teil 2: Water.

Zu diesem Film gibt es nicht einmal einen deutschen Wikipedia-Eintrag. Auch hier kann man eine schöne Kriminalgeschichte draus drehen, allerdings mehr im Adams- oder Pratchett-Stil. Man kann den alten Schinken aber auch einfach gucken und herzhaft lachen.

Das zum Thema Wasser von mir, bis die Tage,

Prost,

-a.

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